Chinesische Verkehrswissenschaftler zu Gast in Dresden
Positives Fazit nach 2. Symposium zur Straßenverkehrssicherhei
Vom 5. bis 9. September trafen sich in Dresden chinesische Professoren und hochrangige Wissenschaftler der Universitäten aus Peking und Shanghai mit Wissenschaftlern der TU Dresden und weiterer deutscher Universitäten, Mitarbeitern der GWT und der Stadtverwaltung Dresden, um gemeinsam Fragen der Straßenverkehrssicherheit in Deutschland, Europa und China zu erörtern.
Gegenstand der gemeinsamen Gespräche waren dabei insbesondere Methoden zur Analyse und Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit. Anhand von praktischen Erfahrungen aus Deutschland und China wurde die Übertragbarkeit von in Europa üblichen Verfahren für chinesische Verhältnisse diskutiert.
Ebenfalls großes Interesse fanden auch die Fragen nach den Einflüssen des menschlichen Verhaltens, der Fahrzeugsicherheit sowie die Beurteilung technischer Maßnahmen im Straßenverkehr hinsichtlich ihrer Sicherheit.
„Mit der zweiten Veranstaltung dieser Art wurde der 2009 beim ersten deutsch-chinesische Sicherheitssymposium in Shanghai gelegte Grundstein für eine verstärkte Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte zwischen chinesischen und deutschen Wissenschaftlern ausgebaut“ zog Univ.-Prof. Dr.-Ing Reinhold Maier, Leiter des Lehrstuhls Straßenverkehrstechnik und Theorie der Verkehrsplanung der TU Dresden, sein Fazit. Beim Abschlussgespräch wurde die Einladung nach China in zwei Jahren ausgesprochen.
Neben der fachlichen Veranstaltung hatten die chinesischen Gäste Gelegenheit die Stadt Dresden und die Stadt Meißen unter verkehrsplanerischen und städtebaulichen Aspekten kennen zu lernen.
Das Symposium wurde vom Lehrstuhl Straßenverkehrstechnik und Theorie der Verkehrsplanung an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden mit Unterstützung der GWT veranstaltet.