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Erfassung von Beeinträchtigungen durch chronische Schmerzen

Hintergrund

In zwei empirischen Studien wurde nachgewiesen, dass Menschen, die unter starken chronischen Schmerzen leiden, eine verminderte Konzentrationsfähigkeit zeigen.

Stand der Wissenschaft

Wissenschaftler der TU Dresden entwickelten den rechnergestützten Komplexen Konzentrationstest (KKT), mit welchem sich das Tempo konzentrierten Arbeitens und der prozentuale Anteil an Konzentrationsfehlern genau und valide messen lassen.

Innovation

Basierend auf den Ergebnissen des KKT haben sich die GWT und die Forschergruppe um Prof. Dr. Karl Westhoff an der TU Dresden zum Ziel gesetzt, einen Konzentrationstest zu entwickeln, mit dem der Grad der Beeinträchtigung durch chronische Schmerzen erfasst werden kann. Grundlage dafür bilden bisherige empirische Ergebnisse (Berg et al., 2009), die darauf hinweisen, dass speziell der Prozentsatz der Konzentrationsfehler perspektivisch ein geeignetes Maß für die kognitive Beeinträchtigung durch chronischen Schmerz darstellt. Ein anderes neues Maß für Konzentration ist die Variabilität des Tempos konzentrierten Arbeitens (Flehmig, 2010). Dieses Maß scheint im Gegensatz zu den beiden anderen nur sehr wenig übungsabhängig zu sein, sodass es sich zur Messung von Änderungen in der Konzentration eignet.

Anwendung und Einsatzmöglichkeiten

Der Konzentrationstest soll zukünftig unter anderem eingesetzt werden können, um Änderungen der Konzentration von Schmerzpatienten in verschiedenen Stadien der Schmerzbehandlung zu messen. Damit könnte man die Erfolge von z.B. schmerztherapeutischen Behandlungen ergänzend zu den subjektiven Angaben von Patienten auch objektiv kontrollieren.

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Kontakt:


Denise Lippmann

Denise Lippmann

Tel.:   0371 5347-550
Mail:   denise.lippmann(at)GWTonline.de