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04.01.10

Russland und Sachsen arbeiten künftig enger in der Luftfahrtindustrie zusammen

ASIS übernimmt Koordinierung der Arbeitsgruppe „UAC-Sachsen“

Prof. Vladimir Kargopoltsev (Direktor des Forschungs- und Entwicklungszentrums des UAC) und Michael Muth (ASIS) in Moskau
Prof. Vladimir Kargopoltsev (Direktor des Forschungs- und Entwicklungszentrums des UAC) und Michael Muth (ASIS) in Moskau

Eine sächsische Delegation unter Leitung von Alexander zu Hohenlohe vom SMWA hielt sich Anfang Dezember 2009 zu Gesprächen mit der russischen Luftfahrtholding UAC (United Aircraft Corporation) in Moskau auf. Die Verbundinitiative der sächsischen Luft- und Raumfahrtindustrie ASIS vertrat ihr Managing Director, Michael Muth.

Die Delegation wurde von Alexey Fedorov, Präsident der UAC, empfangen. Neben Gesprächen mit Präsident Fedorov und mehr als 20 hochrangigen Vertretern von UAC-Unternehmen sowie russischen Forschungseinrichtungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen beriet man auch zu Fragen des Technologietransfers und Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten. Fedorov hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Sachsen als „Leuchtturmprojekt“ für die Weiterentwicklung der russischen Luftfahrtindustrie hervor.

In Anwesenheit von Vertretern des russischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und des Ministeriums für Industrie und Handel sowie Vertretern der deutschen Botschaft in Moskau wurde eine Absichtserklärung über die künftige Zusammenarbeit im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „UAC - Sachsen“ von Alexey Fedorov, Alexander zu Hohenlohe, Michael Muth sowie Prof. Vladimir Kargopoltsev, Direktor des Forschungs- und Entwicklungszentrums des UAC, unterzeichnet. Die Verbundinitiative ASIS übernimmt dabei eine koordinierende Rolle innerhalb dieser Arbeitsgruppe.

Bereits im April diesen Jahres kam es beim Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in Russland und dessen Treffen mit UAC-Präsident Fedorov zur Intensivierung der Kontakte mit der russischen Luftfahrt auf wissenschaftlich- technologischem Gebiet.

Bei dem jüngsten Treffen in Moskau waren weitere Mitglieder der sächsischen Delegation präsent: Dr. Wolfgang Göhler, stellvertretender Vorsitzender des Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. (LRT); Prof. Thomas Fleischer, Geschäftsführer der IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH; Prof. Jürgen Schreiber, Leiter der Hauptabteilung Zustandsdiagnose und Qualitätssicherung und Leiter des Geschäftsfelds Umwelt, Energie, Lebenswissenschaften des Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Institutsteil Dresden; Ulrich Assmann, Vorstand der TUDAG und Barbara Hintzen, Referentin vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.